Bitte lesen Sie vor Einsatz einer analogen Lok unbedingt diesen Hinweis!

Konventionelle (analoge) Lokomotiven, die auf mit Digital plus by Lenz® gesteuerten Anlagen eingesetzt werden, erzeugen einen Pfeifton. Dies ist normal, weil bei DCC permanent eine schnell wechselnde Spannung am Gleis vorhanden ist, die bei einer konventionellen (analogen) Lok nicht von einem Lokdecoder verarbeitet wird, sondern unmittelbar am Motor anliegt. Diese Spannungsform ist nicht geeignet für Lokomotiven mit Glockenanker-Motoren, z.B. Faulhaber-Motoren. Loks mit diesen Motoren dürfen nur mit Lokempfänger (Decoder) auf Digital-Anlagen fahren. Ohne Lokempfänger würden diese Motoren durch Überhitzung innerhalb kurzer Zeit beschädigt oder zerstört.
Es gibt einige wenige Motorbauarten, für die die gleichen Einschränkungen wie für Glockenankermotoren gelten. Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte den Hersteller der Lok.

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Fahren mit Komfort

Digital plus wurde entwickelt, um mehrere Züge auf dem selben Gleis unabhängig voneinander zeitgleich steuern zu können. Mit nur einem Gleisanschluss bzw. Stromkreis. Über diesen können sogar Weichen und Signale gestellt werden. Die Größe der Anlage spielt keine Rolle, man muss lediglich dem Stromverbrauch gerecht werden. Sogar Betreiber riesiger Schauanlagen (Miniaturwunderland Hamburg, Loxx Berlin) setzen Digital plus seit langem erfolgreich ein.

Der einfache Fahrtransformator erlaubt Steuern von Fahrtrichtung und Geschwindigkeit. Dagegen die Vorzüge von Digital plus:

  • deutlich feinfühliger steuern
  • spürbar langsamer und dennoch geschmeidig fahren
  • bis zu 128 Fahrstufen nutzen
  • Beschleunigungs- und Bremsverhalten für jede Lok getrennt einstellen
  • fahrtrichtungsabhängige Spitzen- und/oder Schlusslichter schalten
  • Kupplungen fernbedienen
  • bis zu 29 Funktionen schalten
  • bis zu 9.999 digitale Loks steuern
  • mit Adresse "0" eine analoge Lok* fahren Achtung! Wichtiger Hinweis!
  • konstante Beleuchtung (auch in Waggons)
  • Doppel- oder Mehrfachtraktionen steuern
  • und vieles mehr... (der Digital plus Katalog beinhaltet ausführliche Informationen!)

Die Modell plus Loks sind ebenso wie die Lenz Spur 0 Loks bereits mit einem Decoder ausgestattet. Welche Eigenschaften im Einzelnen einstellbar sind, hängt vom verwendeten Decoder ab. Die Decoder des Systems Digital plus sind konform zur NMRA-Norm und können deshalb auch auf Analoganlagen betrieben werden.

Schalten von Magnetartikeln

Ob Weichen, Signale, Relais, motorische Weichenantriebe, Motoren (z.B. in Mühlen) und Schranken oder Entkuppler, alles was ein- und ausgeschaltet werden kann, ist schaltbar. Dazu zählen auch Relais, motorische Weichenantriebe, Motoren (z.B. in Mühlen) und Schranken. Bis zu 1024 Schaltstellen sind über unsere Schaltempfänger LS 100 und LS 150 erreichbar. Kurze Anschlusskabel (statt unübersichtlicher Kabelbäume) verbinden die Schaltobjekte mit den in ihrer Nähe platzierten Schaltempfängern, die wiederum an die nächstgelegenen Gleise angeschlossen werden. Der direkte Anschluss von Glühlampen und LED (z.B. Lichtsignale) ist am LS100 ebenso möglich.

Mehr Information zu den Schaltdecodern

Melden, damit man weiß, wer an welcher Stelle ist

Wie beim Vorbild: Informationen über besetzte Gleise, betätigte Kontaktschalter oder Weichen- und Signalstellungen dem "Fahrdienstleiter" mitteilen. Spätestens nicht einsehbare Anlagenteile wie Schattenbahnhöfe machen die Meldefunktionalität unverzichtbar.

  • bis zu 1024 Rückmeldestellen
  • die ersten 255 Positionen reserviert für Weichenstellungsmeldung
  • Bausteine für Gleisbesetztmeldung
  • teil- oder vollautomatischer Betrieb über angeschlossenes PC System mit Steuerungsprogramm

Mehr Information zur Zustandsmeldung

RailCom

Neben der einfachen Belegtmeldung ermöglicht das System auch die Zugidentifizierung. Mit der innovativen RailCom-Technik können Informationen wie z.B. die Adresse aus der fahrenden Lok über das Gleis in die Zentrale und zu Anzeigegeräten LRC 120 übertragen werden.

  • Alle Decoder der + Serie verfügen bereits über die RailCom-Funktionalität
  • Loks, die mit älteren, nicht RailCom-fähigen Digital plus Decodern ausgerüstet sind, können mit dem extrem kleinen RailCom-Modul LRC 100 aufgerüstet werden
  • Auslesen der Decoder-Daten (CV's) auf dem Hauptgleis

Über den schnellen RailCombus können die Daten via USB an einen PC zur Weiterverarbeitung in geeigneten Steuerungsprogrammen ausgegeben werden.

Die RailCom-Zukunft: Informationen aus der fahrenden Lok, z.B. die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit. Wir entwickeln ständig weiter...

Mehr Information zu RailCom-Produkten

Zugbeeinflussung...

...für die Sicherheit und zum Fahren mit Komfort. Wird ein Signal mit den ABC-Modulen ("Automatic Braking Control") ausgestattet, bremsen Züge fahrtrichtungsabhängig vor „Halt“-zeigenden Signalen ab und warten, bis das Signal die Strecke wieder frei gibt.

  • während des Aufenthaltes lassen sich alle Lokfunktionen weiterhin schalten
  • Lok kann rückwärts vom Signal wegfahren
  • vorbildgerechte Durchfahrt im Rangiergang
  • bei "Langsamfahrt" reduziert die ABC-Technik die Geschwindigkeit
  • Langsamfahrt-Geschwindigkeit im Decoder einstellbar
  • Realisierung automatischer Streckenblöcke
  • Option zur Verbindung mit PC via Interface: mit geeigneter Software als komfortables Bildschirmstellwerk, für Betriebssicherheit und halb- oder vollautomatischen Fahrbetrieb

Mehr Information zu ABC-Technik und Bausteinen

* Wichtiger Hinweis für den Einsatz von analogen Loks!
Konventionelle (analoge) Lokomotiven, die auf mit Digital plus by Lenz® gesteuerten Anlagen eingesetzt werden, erzeugen einen Pfeifton. Dies ist normal, weil bei DCC permanent eine schnell wechselnde Spannung am Gleis vorhanden ist, die bei einer konventionellen (analogen) Lok nicht von einem Lokdecoder verarbeitet wird, sondern unmittelbar am Motor anliegt. Diese Spannungsform ist nicht geeignet für Lokomotiven mit Glockenanker-Motoren, z.B. Faulhaber-Motoren. Loks mit diesen Motoren dürfen nur mit Lokempfänger (Decoder) auf Digital-Anlagen fahren. Ohne Lokempfänger würden diese Motoren durch Überhitzung innerhalb kurzer Zeit beschädigt oder zerstört.
Es gibt einige wenige Motorbauarten, für die die gleichen Einschränkungen wie für Glockenankermotoren gelten. Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte den Hersteller der Lok.

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