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Lenz Entkuppler mit dem Digitalverstärker 10864 von Roco in Kombination mit der roten Multimaus steuern

Wenn Sie den Lenz Entkuppler  ( http://www.digital-plus.de/spur0-zubehoer.php#entkuppler ) mit dem Digitalverstärker 10864 von Roco in Kombination mit der roten Multimaus steuern wollen, müssen Sie einfach eine 4 zur Adresse addieren.

Beispiele:

Entkuppler auf Adresse 

1: Bedienung mit  Adresse 1+4= 5 ;Entkuppler wird mit Adresse 5 gesteuert.

2: Bedienung mit  Adresse 2+4= 6 ;Entkuppler wird mit Adresse 6 gesteuert.

12: Bedienung mit  Adresse 12+4= 16 ;Entkuppler wird mit Adresse 16 gesteuert.

Was bedeutet es, wenn in der Anzeige des LRC120 ein waagrechter Strich blinkt?

Diese Anzeige bedeutet, dass das LRC120 keine "Austastlücke" im Gleisformat erkennt. Wahrscheinlich ist bei Ihrer LZV100 / Ihrem LV102 die Austastlücke nicht eingeschaltet oder Sie verwenden eine Zentrale, die keine Austastlücke erzeugen kann.

Wie Sie die Austastlücke bei LZV100 und LV102 einschalten ist in der Betriebsanleitung des LRC120 im Abschnitt 2 beschrieben

Wie verwende ich einen LS150 an einer Intellibox / an einem TWIN-Center?

Es gibt 512 Magnetartikel-Adressen für DCC.  Zu jeder Magnetartikel- Adresse gibt es 4 Weichenadressen . Um einen LS 150 mit seinen 6 Weichenausgängen nutzen zu können, muß er folgend eingestellt werden:

Ausgang 1-4 des LS 150 sind Magnetartikel-Adresse 1, Ausgang 1-4 zugeordnet und Ausgang 5 und 6 des LS 150 sind Magnetartikel-Adresse 2, Ausgang 1 und 2 zugeordnet.

Wie schalte ich bei der LZV100 / beim LV102 die RailCom Austastlücke ein?

Alle LZV100 / LV102 werden seit 2010 mit eingeschalteter RailCom Austastlücke ausgeliefert.

Sollte dies bei Ihrem Gerät nicht der Fall sein, gehen Sie so vor:

Zum Aktivieren von RailCom wird "PoM", das "Programmieren während des Betriebes" verwendet. Bevor Sie die Einstellung vornehmen, sollten Sie sich mit der Bedienung von PoM mit Ihrem Handregler LH100 oder LH90 vertraut machen. Die LZV100 muß zum Aktivieren von RailCom eingeschaltet sein.

Durch nachfolgend beschriebenes Vorgehen schalten Sie die Austastlücke sowohl im Verstärkerteil der LZV100 als auch in jedem an den Klemmen CDE der LZV100 angeschlossenen Verstärker LV102 ein.

Wenn Sie eine Zentrale LZ100 verwenden (ab Softwareversion 3.5) schalten Sie hiermit die Austastlücke der an den Klemmen CDE angeschlossenen Verstärker LV102 ein.

Gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. wählen Sie am Handregler eine beliebige Lokadresse. Keine Angst: Wenn während der Aktivierung eine Lok mit der oben verwendeten Adresse auf dem Gleis steht, so ändern sich deren Einstellungen nicht, da die CV7 im Lokdecoder nur gelesen, aber nicht verändert werden kann.
  2. wechseln Sie dann zu "PoM"
  3. wählen Sie CV7
  4. programmieren Sie den Wert 50 in CV7. Hiermit wird die LZV100 / der LV102 in den Einstellmodus versetzt, die LED der LZV100 / des LV102 zeigt einen Doppelblitz.
  5. programmieren Sie innerhalb von 15 Sekunden den Wert 93 zur Aktivierung von RailCom in CV7. Die LED leuchtet wieder konstant, Railcom ist aktiviert.

Wenn Sie RailCom wieder deaktivieren (die Austastlücke wieder ausschalten) wollen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. wechseln Sie bitte zu "PoM"
  2. wählen Sie CV7
  3. programmieren Sie den Wert 50 in CV7. Hiermit wird die LZV 100 in den Einstellmodus versetzt, die LED der LZV zeigt wieder einen Doppelblitz.
  4. programmieren Sie innerhalb von 15 Sekunden den Wert 92 zum Ausschalten von RailCom in CV7. Die LED leuchtet wieder konstant, Railcom ist deaktiviert.
Welche Einstellungen benötigen die Decoder, damit die Adresse mit dem LRC120 angezeigt werden kann?

Seit 2010 ist bei unseren Lokdecodern in der Werkseinstellung RailCom aktiviert, Sie müssen also gar keine Einstellungen vornehmen.

Sollten Sie einen Decoder haben, bei dem dies nicht der Fall ist, sezten Sie in der CV28 das Bit 1, außerdem in der CV29 das Bit 4 (Zählweise der Bits bei 1 beginnend).

Können beim Einsatz der der LRC120 die ABC- Bremsmodule verwendet werden?

Eine Anzeige der Adressen mit dem LRC120 ist bei Verwendung der Module BM2 und BM3 möglich. Wenn Sie einen BM1 einsetzen, kann die Adresse während des "Halt"-Zustandes nicht angezeigt werden.

Wie viele Weichen oder Magnetartikel können mit dem LS150 geschaltet werden?

Sie können 6 Weichen unabhängig schalten. Diese 6 Weichen können auf aufeinanderfolgende Adressen (Nummern) oder auf unterschiedliche Adressen eingestellt werden.

Werden auch Wagen von der Belegtmeldung erkannt?

Ja, und zwar immer dann, wenn sich im Wagen ein Stromverbraucher befindet.

Bei Personenwagen ist dies leicht. Bauen Sie eine Innenbeleuchtung ein und schon ist der Fall erledigt. Die Glühbirnen der Innenbeleuchtung sind Stromverbraucher. Gerade im Digitalbetrieb ist die Innenbeleuchtung reizvoll, da ja ständig eine konstant hohe Spannung am Gleis anliegt.

Bei Güterwagen oder Personenwagen die Sie nicht mit einer Beleuchtung ausrüsten wollen gibt es weitere Möglichkeiten:

  • Zum Einen können mit Hilfe von Leitlack die isolierten Achsen leitfähig gemacht werden. Dies ist ein einfaches und preiswertes Verfahren, aber der sich ergebende Widerstand (und damit der Stromverbrauch) wird je nach Dicke des aufgetragenen Lacks unterschiedlich.
  • Zum Anderen können Sie Radsätze mit eingebauten Widerständen verwenden oder statt Leitlack kleine SMD-Widerstände verwenden. Vorteil dieses Verfahrens ist dass Sie den Wert des Widerstandes genau bestimmen können um keinen unnötig hohen Stromverbrauch zu erzeugen (Belastung der Verstärker).
Wo können Belegtzustände angezeigt werden?

Belegtzustände können auf dem Handregler LH100 oder (mit Hilfe eines Interface und einer geeigneten Software) auf dem Computerbildschirm.

Wie funktioniert die Belegtmeldung im Digital plus System?

Im Digital plus System werden Belegtzustände von Gleisen dadurch ermittelt, daß in der Versorgung der Gleise eine Elektronik den zum Gleis fließenden Strom mißt. Jeder auf dem Gleis befindliche Stromverbraucher erzeugt einen solche Stromfluß.

 "Es fließt ein Strom" ist also gleichbedeutend mit dem "Belegt";  "Es fließt kein Strom" ist gleichbedeutend mit dem "Frei"

Der Belegtmelder ist im technischen Sinne also ein Stromfühler.

Welche Geräte benötige ich, um mit Digital plus Belegtmeldungen zu realisieren?

Sie benötigen eine Zentrale LZ100 / LZV100. Weiters brauchen Sie Belegtmelder LB101 und Rückmelder LR101.

Kann ich mit dem LS100 Lichtsignale ansteuern ?

Ja, das geht. Sie können die Ausgänge des LS100 auf Dauerbetrieb einstellen.

Welche Kabel sind für den R,S Bus richtig?

Durch die Leitungen des Rückmeldebus (R,S) fließt kein großer Strom (wie bei der Leitung CDE), also kommen Sie auch hier mit einem Querschnitt von 0,25mm² aus

Verdrillen Sie diese Leitungen, um sie gegen Störungen von außen zu schützen. Verlegen Sie den Rückmeldebus auf keinen Fall parallel, auch nicht gemeinsam in Kabelkanälen zu leistungsführenden (stromführenden) Kabeln. Stromspitzen in den leistungsführenden Kabeln könnten in den Rückmeldebus übersprechen und die Rückmeldeinformationen verfälschen.

Kann ich mit dem LS150 Lichtsignale ansteuern ?

Die Ausgänge des LS150 lassen sich nicht auf Dauerbetrieb einstellen. Der direkte Anschluss von Lichtsignalen ist daher nicht möglich. Alternativ können Sie ein Relais zwischenschalten oder den LS100 benutzen.

Wie viele Weichen oder Magnetartikel können mit dem LS 100 geschaltet werden?

Sie können an einen LS 100 bis zu 4 Weichen oder Magnetartikel anschliessen

Was unterscheidet den LS100 vom LS150?

Der LS 150 hat Wechselstromausgänge, der LS100 Gleichstromausgänge.
Der LS100 kann die Stellung der Weiche an die Zentrale LZ100 / LZV100 zurück melden, zusätzlich können die Ausgänge auf "Dauerausgang" eingestellt werden.

LW150: Benötige ich in jedem Fall das Netzteil 26160 zum Betrieb des LW150?

Nein, nicht in jedem Fall.

Die optionale Stromversorgung wird nur dann benötigt, wenn die Stromversorgung der Zentrale nicht ausreicht, an sie angeschlossene Geräte zu versorgen. Zu diesen Geräten zählen XpressNet - Geräte (Handregler, Interface, Tastenmodul), aber auch rückmeldefähige Decoder (Rückmelder und Schaltempfänger mit Rückmeldung) und Verstärker.

Bei der hier beschriebenen Stromversorgung handelt es sich nicht um die Versorgung der Gleisanlage (Anschluss J&K). Es handelt sich ausschließlich um die Geräte am XpressNet sowie an den Anschlüssen CDE und RS. Maximal kann die LZ/LZV100 300mA für diese Geräte zur Verfügung stellen.

Wenn Sie ausrechnen wollen, wie groß die Stromaufnahme der von Ihnen bereits verwendeten Geräte ist, können Sie diese Tabelle zu Grunde legen:

Gerät

Anschluss

Stromaufnahme

Handregler LH100

XpressNet (LMAB)

28mA

Handregler LH90

XpressNet (LMAB)

18mA

Handregler LH01

XpressNet (LMAB)

30mA

Tastenmodul LW150

XpressNet (LMAB)

18mA (ohne LEDs)

Tastenmodul LW150

XpressNet (LMAB)

39mA (mit LEDs)

Interface

XpressNet (LMAB)

21mA

Schaltempfänger LS100

RS

1,5mA

Rückmelder LR101

RS

1,5mA

Verstärker LV101

CDE

10mA

Sollte die Versorgung der Zentrale nicht mehr ausreichend sein, so erkennen Sie dies daran, dass die grüne LED des Tastenmoduls aus bleibt. In diesem Fall verwenden Sie zur Stromversorgung des LW150 das Netzteil 26160.


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